Am Samstag den 18. Februar 2006 war es soweit: Hungry Wolf(Georg) hatte zum Bogenturnier geladen. Obwohl das Wetter nicht gerade dazu einlud einen ganzen Tag draußen zu verbringen, wurde sich auf den Weg gemacht, in der Hoffnung das vielleicht "die Sonne" im Laufe des Tages herauskommt. Denkste!!!!!! Erst goß es vom Himmel hoch, dann überraschte uns der Schnee. Der allerdings verschwand dann in kurzer Zeit und hinterließ Wasser und Matsch vom Feinsten. Trotzdem überwog die Freude, die Freunde und Kameraden wieder zusehen und ein spannendes Turnier mitzumachen. Also, Auto geparkt, alle benötigten Dinge ausgepackt und los maschiert zum Treffpunkt. Schon auf diesem Weg mußten wir herzhaft lachen, als der 1. einen Abkürzung über eine schlammige leicht abschüssige Wiese nehmen wollte und im Schlamm dann auch prompt ausrutsche. Ganz "Mutige" nahmen die Abkürzung, indem sie über einen Bach sprangen, die anderen stiefelten bepackt durch aufgeweichtes Gelände. Nach kürzester Zeit sahen wir eher nach Schlammringern als nach Bogenschützen aus!!! Nach großem Hallo und Begrüßung sowie nach Regelerklärungen und Aufteilen der Gruppen fing das Turnier an. Kids, Frauen und Männer bildeten Gruppen und los ging es. Die Männer bildeten kleinere Gruppen im Gegensatz zu uns Frauen, die in einer großen Gruppe los maschierte. Georg hatte sich mal wieder einiges einfallen lassen!! So war es gar nicht so einfach auf einem abschüssigen, rutschigen, total aufgeweichtem Abhang zu stehen und von da auf eine "Gans" zu zielen die sich weit unten befand und natürlich auch zu treffen! Irgendwie rutsche man da von ganz alleine, auch wenn mans eigentlich nicht wollte!!!! Dann wurde zum nächsten Ziel gestiefelt, teilweise auch gerutscht. Es galt einen Dachs der sich auf der anderen Seite des Bachs befand den Garaus zu machen. Das Zielen und Treffen erwies sich für uns Frauen (denn aus deren Sicht schreibe ich das hier) als Kleinigkeit. Nur, die Pfeile mußten ja auch wieder geholt werden. Und das hatte Georg bestimmt absichtlich gemacht. Durch das Schmelzwasser und den bröckelnden matschigen Uferrändern war das gar nicht so einfach!!!!! Auch das Rumkraxeln im Unterholz um einen "Greifvogel" zu erlegen, wurde von uns Frauen mit Bravour und jeder Menge Treffern und noch mehr Spaß gemeistert. Da wir mittlerweile schon aussahen als hätten wir im Schlamm gesuhlt, machten uns auch die Pfützen und der Matschboden, die losen Äste und der Regen nichts mehr aus. Wir suchten (und fanden) dann auch die nächsten Ziele. Ob es sich dabei um einen Marder handelte, der versteckt da stand oder um einen "Hirsch". Jede der Frauen bewies ihre Zielsicherheit. Nach einer kurzen Pause, wo sich mit Kaffe ,einer heißen Suppe oder einem Stück gegrilltem Fleisch gestärkt wurde ,ging es weiter. Ein "laufendes Wildschwein" mußte zu Strecke gebracht werden (wobei Georg dafür sorgte wie schnell es lief!!!!) Zielscheiben durchlöchert, "fliegende Greifvögel getroffen und einem "schlauen Fuchs" das Ende gemacht werden. Der Fuchs wurde von uns Frauen mit soviel Pfeilen getroffen, das er eher aussah wie so'n gespickter Rehrücken!! Natürlich haben wir DEN dann auch als Trophäe und beweis den Männern mitgebracht. In der Zeit wo dann die Punkte ausgewertet wurden saßen wir beieinander und unterhielten uns über dieses gelungene Turnier, und aßen und tranken etwas. Kurze Zeit später kam es dann zur " Siegerehrung" durch Hungry Wolf. Nachdem die Kids ihre Urkunden und Preise erhalten hatten kamen dann die Männer und Frauen an die Reihe. Die Platzierung sah folgendermaßen aus: Conny(Skuns) 1. Platz Sylvia(Skunks) 2.Platz Bianca(Tolbiacs)3. Platz (wobei es vorher noch ein stechen um diesen Platz zwischen Claudia und Bianca gab) Die anderen Frauen folgten mit knappen Punkunterschieden. Bei den Männern sah die Platzierung so aus: Lampi (Skunks) 1. Platz Burkhard (Westernfreunde am Little Creek) 2. Platz Mahto (Skunks) 3. Platz Wir erhielten schöne Preise und auch sehr schön gemachte Urkunden auf denen folgendes stand:
URKUNDE
beim freundschaftlichen Bogenwettkampf
der Trapper und Waldläufer
gegen ihre roten Brüder,
am 18. Tag im zweiten Monat
und 116 Winter nach der Schlacht
am Woundet Knee
erreicht .... den Platz mit ..... Punkten
der Trapper und Waldläufer
gegen ihre roten Brüder,
am 18. Tag im zweiten Monat
und 116 Winter nach der Schlacht
am Woundet Knee
erreicht .... den Platz mit ..... Punkten
Zum Ende hin bildeten alle Anwesenden eine großen Kreis, faßten sich bei den Händen und sangen oder summten mit den indianischen Freunden ein Lied. Dann wurde noch getrommelt und gesungen. Anschließend machten sich alle auf den Heimweg, nicht ohne vorher noch ein Dankeschön für diesen gelungenen Tag an Georg zu richten und ihm "anzudrohen" im nächsten Jahr wieder zu erscheinen!!!!! Hiermit möchte ich mich auch noch mal im Namen der Skunks bei Georg bedanken: Vielen Dank für das Super Bogenturnier!!! gez. Hermelin
















