Fallen

So mancher fragt sich, mit welcher Falle wurde welches Tier gefangen. Jeder hat schon mal ein Schlageisen oder eine Tellerfalle gesehen. Aber welche Falle setzten die Trapper denn so ein?

Bei manchen Tieren durfte das wertvolle Fell nicht beschädigt werden, andere dagegen waren darauf ausgelegt mit ihren Zähnen auch starkes Wild zu halten. Hauptsache das Tier konnte sich nicht mehr aus der Falle befreien.

Oft kam es vor, das Wölfe sich selbst das Bein abnagten, nur um aus der Schlagfalle zu entkommen. Da es häufig zu Verstümelungen gekommen ist, sind solche Fallen selbstvertändlich heute verboten.

Nachfolgend einige verschiedene Fallen und ihre Einsatzmöglichkeiten:

Eine typische Kleinvogelfalle

 Hier als Lebendfalle

 Eine Greifvogel-Lebendfalle (unten mit Lock-Käfig)

Biber, Otter, Marder etc. bei dieser Falle sind die Zähne schon leicht vorhanden aber "abgerundet"

 Raubtierfalle mit Zähnen

 Bügelfalle für große Tiere.  Hier ist die Halterung verstärkt, damit sich das Tier nicht so schnell befreien kann.

 Tellereisen mit Zähnen. Dieses wurde z.B. für Wolf, Luchs oder Wildschwein eingesetzt.

 Zum Vergleich ein Tellereisen mit eingenieteten Zähnen. Diese ließen kein Tier mehr entkommen, waren aber damals nicht sehr verbreitet.

Damit die Tiere sich nicht mit samt der teuren Falle wegschleppen konnten, wurden die Fallen mit Ankerketten gesichert.