DIE ZEIT DER AHNEN

Seit mindestens 30.000 Jahren, lange bevor die ersten Europäer um 1500 , nordamerikanischen Boden betraten, gab es dort eine Vielzahl blühender Kulturen.

Die Indianer sahen die Natur als Quelle allen Lebens. Geschickt nutzten sie die Natur und paßten sich den unterschiedlichen Klimate an. Es gab in ganz Nordamerika komplexe Kulturen.

An der dicht bevölkerten NORDWESTKÜSTE nutzte man das reiche Angebot an Meersäugern und Fischen die der Pazifik und die Nebenflüße des COLUMBIA RIVER hergaben. Das warme Klima ließ immergrüne Wälder entstehen, deren gewaltige Bäume zum Hausbau und zum Bau der Totempfähle verwendet wurde.

In den Wüsten des SÜDWESTENS bauten die Indianer Siedlungen und betrieben erfolgreich Landwirtschaft. So erfolgreich, das trotz des trockenen Klimas große Bevölkerungen davon leben konnten.

Mit dem rauhen Klima dagen kamen die Bewohner der ARKTIS erstaunlich gut zurecht. Sie waren geschickte Fischer und Jäger.

Die Wälder im NORDOSTEN lieferten den dort ansässigen Indianern Holz für Hütten, Kanus, Werkzeug und Brennmaterial. Das Wild der Wälder lieferte das Fleisch, sowie Fell für Kleidung und Knochen für Werkzeug.

Die Kultur der berühmten PRÄRIEINDIANER entwickelte sich erst nach Ankunft der Weißen. Steppentiere wie Büffel, Gabelböcke, Hirsche, Elche und Kaninchen lieferten Nahrung sowie Häute, Knochen und Hörner für Zelte Kleidung und Werkzeug.