Die Bezeichnung
Der Begriff "Indianer" geht wie bekannt auf einen Fehlschluß von Kolumbus zurück.
In Deutschland ist der Name "Indianer" für die Völker üblich die in Amerika lebten, lange bevor die ersten Europäer dorthin gelangten.
In Amerika dagegen spricht man offiziell von "Native Americans", "American Indians" oder auch "First Nations".
Die Indianer selbst bevorzugen es, mit ihren Stammesnamen bezeichnet zu werden: Sioux-Cheyenne-Navajo usw.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Schreibversionen. So heißt ein und dasselbe Volk zum Beispiel in den USA: Blackfeet, hingegegen in Kanada: Blackfoot. In Kanada schreibt man Kwagiutl in den USA Kwakiutl. Die Ojibway heißen in den USA Chippewa und in Minnesota Ojibwa oder Ojibwe. Durch diese recht unterschiedliche Schreibweise erweckt es oft den Eindruck, es handele sich um verschiedene Stämme.
